In der agentischen Entwicklung des Nakoa Brain hat sich eine Beobachtung wiederholt: Geht man direkt aus einem Prompt in die Umsetzung und verändert damit unmittelbar den Code, ohne die Zwischenschritte einer Spezifikation und der zugehörigen Leitplanken, entsteht häufig Nacharbeit.
Besonders deutlich wird das in der ersten Phase eines Features. Lautet die Anweisung nur „Baue Feature X“, ohne dass klar ist, welches Ergebnis gewünscht ist und welche Grenzen gelten, liefert der Agent meist etwas, das in die Nähe kommt. Es passt dann aber nicht präzise in den Prozess oder in die bestehende Software.
Eine vernünftige Spezifikation beschreibt deshalb vorab, was gebaut werden soll, welcher Outcome erwartet wird und welche Leitplanken gelten. Sie ist das Prozessdokument, nach dem der Agent arbeitet, und entscheidet über die Qualität des Ergebnisses.